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Berlin Marathon 2006

Unter besten Voraussetzungen fand am 24. September der 33. Berlin Marathon statt. Ich war nun schon das siebente mal dabei denn Berlin ist einfach einer der schönsten Marathons.
Um 8:30 Uhr ging es nach dem Warmfahren zur Startaufstellung und um 8:50 Uhr erfolgte dann der Startschuss. Es lief wie immer am Start nicht besonders gut aber diesmal hab ich es ganz locker angehen lassen. Ziel war es nur die Zeit vom Vorjahr zu verbessern.
Die Stimmung an der Strecke war von Anfang an sehr gut. Wie jedes Jahr säumten wieder hunderttausende von Zuschauern die Strecke und es ist immer wieder erstaunlich wie einen das motiviert.
Nach ca. 10 Kilometern hatte ich so langsam Betriebstemperatur erreicht und dann tauchte in greifbarer Nähe auch noch Heini Köberle auf. Mit ihm wollte ich schon immer mal ein Rennen zusammen fahren und diesmal war es endlich soweit. Als ich bei ihm war hatte er grad ein kleines Tief aber er konnte mir folgen und erholte sich dann etwas in meinem Windschatten. Als es ihm wieder besser ging übernahm er dann die Führungsarbeit wofür ich sehr dankbar war denn der Wind war diesmal ziemlich stark. Ich bekam von der Strecke nun gar nichts mehr mit da ich immer nur Heinis Hinterrad im Auge behielt um so nah wie möglich dran zu bleiben. An 2 Steigungen ist er mir fast weggefahren und ich hatte danach echt Mühe wieder dran zu kommen. Aber ich wollte dieses Rennen nicht schon wieder allein fahren müssen also hab ich richtig reingehauen und kam wieder dran. Ca. 5 Kilometer vor dem Ziel holten wir noch einen weiteren Fahrer ein der sich dann unserer Gruppe anschloss. Dieser setzte sich dann einen Kilometer vor dem Ziel an die Spitze und erhöhte das Tempo so dass ich nicht mehr mithalten konnte. Heini blieb allerdings dran.
Als ich dann auf die Zielgerade kam war wie immer Gänsehautfeeling angesagt. In Berlin ist der Empfang durch die Zuschauer auf den letzten Metern immer der Wahnsinn, da würde man am liebsten stehen bleiben und es genießen. Nach dem klar war dass ich an die beiden nicht mehr dran komm hab ich auf den letzten 100 Metern das Tempo etwas rausgenommen und bin dann mit einer Zeit von 2:06 h durchs Ziel gefahren. Das war 6 Minuten schneller als letztes Jahr und somit war ich mehr als zufrieden.